Nach Form
Level
Spielstil
Unsicher?
Schläger Finder
In wenigen Fragen zum Schläger, der wirklich zu dir passt.
Neuheiten 2026
Die neuen Modelle der Saison
Padelschläger
In wenigen Fragen zum Schläger, der wirklich zu dir passt.
Die neuen Modelle der Saison
Padeltaschen
Padelbälle
Padelschuhe
Padel Zubehör
Nach dem Match liegt neben dem Court wieder eine Dose mit drei platten Bällen, und irgendwer fragt: „Was passiert eigentlich mit denen?“ Gute Frage. Padel wächst rasant, und damit wird auch Padel Nachhaltigkeit zum Thema. Der Sport verbraucht Bälle, Kunstrasen und Energie, gleichzeitig entstehen clevere Lösungen. Ich schaue ehrlich auf die Ökobilanz, von den Bällen über den Platzbau bis zum Schläger, und zeige dir, was du selbst tun kannst.
Bei der Padel Nachhaltigkeit ist der Ball der größte Schwachpunkt. Laut dem Recyclingunternehmen Renewaball landen rund 97 Prozent aller Tennis- und Padelbälle im Müll oder in der Verbrennung. Beim Court gilt Kunstrasen als Quelle für Mikroplastik, Padel nutzt aber meist Quarzsand statt Kunststoffgranulat als Füllung. Positiv: Pro Spieler braucht Padel deutlich weniger Fläche als Tennis, und langlebige Schläger sparen Ressourcen.
Padel ist nicht von Natur aus grün, aber es lässt sich nachhaltig gestalten. Die Schwachstellen sind klar: Bälle mit kurzer Lebensdauer, Kunstrasen mit Faserabrieb und Hallen, die Strom für Licht und Heizung brauchen. Dem stehen echte Stärken gegenüber, vor allem die effiziente Nutzung von Fläche und Material. Entscheidend ist, wie gebaut, betrieben und gespielt wird.
| Bereich | Bewertung | Größter Hebel |
|---|---|---|
| Bälle | Größtes Problem | Länger spielen, sammeln, recyceln |
| Kunstrasen | Verbesserbar | Quarzsand statt Kunststoffgranulat, gute Pflege |
| Glas und Stahl | Langlebig | Solide Bauweise, Teile tauschen statt neu bauen |
| Schläger | Schwer recycelbar | Lange nutzen und pflegen |
| Hallen und Energie | Verbesserbar | LED-Licht, Solarstrom |
| Flächennutzung | Stärke | Vier Spieler auf 200 m² |
Padelbälle sind das größte Umweltproblem, weil sie schnell ihren Druck verlieren und dann fast immer im Müll landen. Ein Ball hält oft nur wenige Matches, bevor er sich spürbar langsamer spielt. Laut dem niederländischen Recyclingunternehmen Renewaball landen rund 97 Prozent aller Tennis- und Padelbälle im Müll, in der Verbrennung oder auf Umwegen in der Natur.
Das Problem liegt im Material. Bälle bestehen aus Gummi und Filz, diese Mischung lässt sich nur schwer trennen. Zusätzlich löst sich beim Spielen feiner Abrieb. Immerhin entstehen inzwischen Kreisläufe: Renewaball sammelt gebrauchte Bälle bei Clubs, trennt die Materialien und verarbeitet einen Teil des Gummis zu neuen Bällen. Andere Programme schreddern alte Bälle zu Granulat für Sportböden oder Möbelbauteile. Wer seine alten Bälle sammelt und abgibt, hilft also spürbar.
Boris‘ TippWirf Bälle, die fürs Match zu langsam sind, nicht sofort weg. Fürs Aufwärmen, für Volley-Übungen am Netz oder fürs Training mit Kindern reichen sie noch Wochen. Erst wenn sie wirklich tot sind, kommen sie in die Sammelbox deines Clubs.
Welche Bälle wie lange halten und worin sich Turnier- und Trainingsbälle unterscheiden, liest du in unserem Ratgeber zu Padel Bällen.
Ein Padel Court ist nachhaltiger, als viele denken, wenn er solide gebaut und gut gepflegt wird. Er besteht vor allem aus Glas, Stahl und Kunstrasen. Glas und verzinkter Stahl halten bei guter Qualität viele Jahre, einzelne Scheiben oder Netze lassen sich tauschen. Kritisch ist vor allem der Kunstrasen.
Viele Kunstrasenflächen setzen Mikroplastik frei. Die Europäische Chemikalienagentur ECHA schätzt, dass europaweit jedes Jahr rund 16.000 Tonnen Mikroplastik aus losem Kunststoffgranulat auf Sportplätzen in die Umwelt gelangen. Die EU-Kommission nennt dieses Granulat die größte Quelle von absichtlich zugesetztem Mikroplastik. Deshalb hat die EU 2023 beschlossen, dass solches Granulat ab Oktober 2031 nicht mehr neu in Verkehr gebracht werden darf. Bestehende Plätze dürfen weiter genutzt werden.
Beim Padel sieht es besser aus als beim Fußball. Padel Courts nutzen meist Quarzsand statt Gummigranulat als Füllung. Trotzdem verschleißen die Fasern mit der Zeit. Laut Deutschem Tennis Bund muss der Kunstrasen outdoor nach etwa 3 bis 5 Jahren ersetzt werden, indoor nach etwa 5 bis 7 Jahren. Gute Pflege verlängert diese Zeit: regelmäßig reinigen, Sand viermal im Jahr nachstreuen, verdichtete Stellen lösen. Neue Beläge setzen zunehmend auf Füllungen aus Kork, Sand oder Olivenkernen.
Eine modulare Bauweise reduziert den Materialabfall, weil Teile ersetzt statt ganze Courts abgerissen werden. Ein weiterer Pluspunkt: Ein Padel Court braucht weder Frühjahrsaufbereitung noch Bewässerung wie ein Sandplatz im Tennis, darauf weist auch der DTB-Leitfaden hin. Wasser und Dünger für Naturrasen fallen ebenfalls weg.
Du planst selbst einen Court, etwa für deinen Verein oder eine bestehende Anlage? Wir bauen Padel Courts gemeinsam mit dem spanischen Hersteller Manzasport und achten dabei auf langlebige Materialien und einen soliden Unterbau. Sprich uns an, wir planen und bauen deine Courts mit Manzasport.
Padelschläger sind schwer zu recyceln, aber sie halten lange. Sie bestehen aus Carbon oder Glasfaser und einem Kern aus EVA-Schaum. Diese Verbundmaterialien sind stabil, lassen sich aber kaum sortenrein trennen. Genau deshalb ist Langlebigkeit der wichtigste Hebel.
Ein gutes Modell, das du pflegst und lange spielst, ist nachhaltiger als ein billiges, das nach einer Saison bricht. Ein Kantenschutz verhindert Absplitterungen, eine Schlägerhülle schützt vor Hitze im Auto. Wie du dein Racket schonst, zeigt unser Beitrag Padel Schläger pflegen.
Der nachhaltigste Schläger ist der, den du fünf Jahre spielst und nicht der, der am grünsten beworben wird.
Boris Brodbeck Der vom CourtDen meisten Strom verbraucht Padel in Hallen, für Licht, Heizung und Lüftung. In Deutschland wird viel indoor gespielt. Das ist praktisch, kostet aber Energie. Hier entscheidet die Ausstattung: Moderne LED-Beleuchtung senkt den Verbrauch deutlich gegenüber alten Strahlern, und immer mehr Anlagen setzen auf Solarstrom vom eigenen Dach. Outdoor-Courts brauchen nur abends Licht, sind dafür aber stärker vom Wetter abhängig. Wer die Wahl hat, spielt bewusst in gut ausgestatteten Clubs. Was indoor und outdoor beim Spielen unterscheidet, erklären wir in Indoor oder Outdoor Padel.
Padel punktet vor allem bei der Flächennutzung. Auf einem Court von 20 × 10 m spielen vier Menschen, das sind rund 50 m² Spielfläche pro Person. Ein Tennisplatz braucht brutto rund 668 m² für zwei bis vier Spieler. Courts entstehen zudem häufig auf ungenutzten Flächen oder auf schlecht ausgelasteten Tennisplätzen. Wie viele Courts auf einen Tennisplatz passen, rechnen wir in Tennisplatz zu Padel umbauen vor.
Vier Spieler auf 200 m² Spielfläche. Pro Kopf braucht Padel nur einen Bruchteil der Fläche eines Tennisplatzes.
Kunstrasen mit Quarzsand braucht weder Wasser noch Dünger und keine Frühjahrsaufbereitung wie ein Sandplatz.
Padel bringt Menschen zusammen, belebt Vereine und spricht alle Altersgruppen an. Auch das gehört in eine faire Bilanz.
Wie stark der Sport gerade wächst, zeigen die aktuellen Zahlen im Beitrag zum Padel Wachstum. Und warum aus Padel oft eine echte Gemeinschaft wird, liest du bei Padel Community.
Du kannst als Spieler mehr bewirken, als du denkst. Die größten Hebel liegen bei Bällen und Ausrüstung, weil du dort selbst entscheidest.
Padel ist nicht automatisch grün, aber es lässt sich nachhaltig gestalten. Die Bälle bleiben der wunde Punkt, Platzbau und Energie sind klar verbesserbar, und bei der Flächennutzung ist Padel stark. Für mich zählt am Ende, was jeder Einzelne tut: langlebige Ausrüstung kaufen, Bälle bis zum Ende nutzen und dann recyceln, Clubs mit guter Technik wählen. Das gilt für Einsteiger genauso wie für ambitionierte Spieler, die mehrmals pro Woche auf dem Court stehen. Probier es beim nächsten Match einfach aus und frag im Club nach einer Sammelbox für alte Bälle.
Finde einen Schläger, der dich jahrelang begleitet, mit ehrlicher Beratung zu deinem Level.
Ja, aber es ist aufwendig. Padelbälle bestehen aus Gummi und Filz, die sich schwer trennen lassen. Spezialisierte Anbieter wie Renewaball sammeln gebrauchte Bälle bei Clubs und verarbeiten das Gummi zu neuen Bällen oder anderen Produkten. Andere Programme schreddern alte Bälle zu Granulat für Sportböden.
Ja, vor allem über Faserabrieb. Die Belastung ist aber geringer als auf vielen Fußballplätzen, weil Padel Courts meist Quarzsand statt Gummigranulat als Füllung nutzen. Loses Kunststoffgranulat darf in der EU ab Oktober 2031 nicht mehr neu in Verkehr gebracht werden. Neue Beläge setzen zunehmend auf plastikfreie Füllungen.
Kaum. Padelschläger bestehen aus Verbundmaterialien wie Carbon oder Glasfaser mit einem Kern aus EVA-Schaum, die sich nur schwer sortenrein trennen lassen. Deshalb ist Langlebigkeit der wichtigste Hebel: Ein guter, gepflegter Schläger hält viele Jahre und spart dadurch Ressourcen.
Bei der Fläche ja: Auf einem Padel Court mit 200 m² spielen vier Personen, ein Tennisplatz braucht brutto rund 668 m² für zwei bis vier Spieler. Padel Courts müssen außerdem nicht bewässert werden wie Sandplätze. Beim Ballverbrauch haben beide Sportarten dasselbe Problem, weil Druckbälle schnell nachlassen.
Laut Deutschem Tennis Bund hält der Kunstrasen outdoor etwa 3 bis 5 Jahre, indoor etwa 5 bis 7 Jahre. Regelmäßiges Reinigen und das Nachstreuen von Quarzsand verlängern die Lebensdauer. Das senkt Kosten und Materialverbrauch gleichermaßen.
PadelschlägerIn wenigen Fragen zum Schläger, der wirklich zu dir passt.
Die neuen Modelle der Saison
Padeltaschen
Padelbälle
Padelschuhe
Padel ZubehörNoch kein Konto?
Konto erstellen