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Dunlop Padelschläger fallen durch eines auf: Technik. Die britische Marke denkt vom Rahmen her und baut ihre Serien um klare Technologien wie Tri-Max und Pro-EVA herum. Kenne ich nur zu gut: Am Regal stehen Galactica, Nanomax und FX nebeneinander, und keiner weiß so recht, was der Unterschied ist. Darum gehe ich den umgekehrten Weg. Erst erkläre ich dir die Technik, dann ordne ich die Serien ein, vom Premium-Flaggschiff Galactica bis zum Einstieg mit dem Dunlop Nanomax Pro.
Dunlop Padelschläger gibt es in drei Klassen: Die Galactica ist das Premium-Flaggschiff mit 16K-Carbon, Tri-Max-Verstärkung und 370 g für fortgeschrittene Spieler. Die neue FX-Serie bietet Diamant- und Hybridformen mit 12K-Carbon. Der Dunlop Nanomax Pro ist mit 365 g, Hybridform, Graphitrahmen und Pro-EVA-Kern das zugängliche Modell für Einsteiger und Freizeitspieler. Dazu kommt der FIP-zertifizierte Dunlop Pro Padel Ball.
Dunlop teilt sein Padel-Sortiment in Premium-, Mittel- und Einstiegsserien. Ganz oben stehen Galactica, FX und Aero-Star, in der Mitte die Nanomax, darunter günstige Linien wie Tristorm und Megamax. Dunlop selbst ordnet die Galactica als „Premium“ für fortgeschrittene Spieler ein und die Nanomax als „Midrange“ für Freizeitspieler.
Die Sportmarke kommt ursprünglich aus Tennis und Squash und ist dort seit über 100 Jahren ein Begriff. Dieses Wissen über Rahmen und Ballgefühl steckt heute in den Padelschlägern. Im Profibereich gehört zum Beispiel Ramiro Moyano zum Team Dunlop, der laut Hersteller mit dem Aero-Star Pro spielt.
Premium-Flaggschiff mit 16K- oder 3K-Carbon, Tri-Max und 45°-Face-Lay-up. Hybrid und rund.
Neue Premium-Linie mit 12K Special Weave Carbon, Force Bridge und Power Holes. Diamant und Hybrid.
Graphitrahmen, Hybridform, großer Sweetspot und Pro-EVA oder Soft EVA im Kern.
Wer die Begriffe versteht, liest jedes Dunlop-Datenblatt richtig. Die wichtigsten sind die Carbon-Qualität, die Tri-Max-Verstärkung, der EVA-Kern und die Sonic-Core-Schicht von BASF. Hier die Übersicht, so wie Dunlop die Technik beschreibt.
| Technologie | Was sie bewirkt |
|---|---|
| Carbon 16K / 12K / 3K | Die Zahl steht für die Filamente pro Faserbündel. 16K sitzt in der Galactica Pro, 12K Special Weave in der FX, 3K in der Galactica OS. Mehr dazu im Ratgeber 12K oder 18K Carbon. |
| Graphit mit Glasfaser | Das flexiblere Material der Nanomax. Es hält den Ball etwas länger auf der Fläche, verzeiht mehr und schont den Arm. |
| Tri-Max | Verstärkung der Galactica für mehr Stabilität und Kontrolle, auch bei schräg getroffenen Bällen. |
| Face Lay-up 45° | Faserausrichtung der Schlagfläche in der Galactica Pro für eine besonders stabile Fläche. |
| Pro-EVA / Soft EVA | Pro-EVA gibt direktes Feedback bei gutem Komfort, Soft EVA ist weicher und leichter. Dunlop verbaut Pro-EVA sogar im Nanomax Pro. |
| Sonic Core Infinergy by BASF | Zusatzschicht für mehr Rebound und Vibrationsdämpfung, in Galactica Pro und FX. |
| Extra Grip / SpinBoost | Raue Oberfläche für mehr Spin bei Bandeja, Víbora und Slice. |
Was 16K gegenüber 12K wirklich bringt, wird oft überschätzt. Eine höhere K-Zahl heißt nicht automatisch mehr Power, sondern vor allem ein anderes Gefühl im Treffpunkt. Viel wichtiger für dein Spiel sind Form und Balance, und die erkläre ich dir im Beitrag zur Padel Schlägerform.
Die Galactica ist Dunlops Antwort an anspruchsvolle Spieler. Sie kombiniert Tri-Max-Verstärkung, Carbon-Fläche und je nach Modell Sonic Core Infinergy, und Dunlop stuft die ganze Serie als Premium für fortgeschrittene Spieler ein. Innerhalb der Serie entscheidest du über Form und Charakter.
Die Galactica Pro hat laut Dunlop eine Hybridform, 370 g und eine hohe Balance. Die Fläche besteht aus 16K-Carbon mit 45°-Face-Lay-up, dazu kommen Tri-Max, Pro-EVA, Sonic Core Infinergy, Control Holes und Extra Grip. Das ist ein Schläger für offensive Turnierspieler, die trotzdem nicht auf Kontrolle verzichten wollen.
Die Galactica OS ist die runde Schwester mit mittlerer Balance und 3K-Carbon. Dunlop beschreibt sie für Spieler, die Kontrolle, Präzision und Spin suchen. Wer viel aus der Rückwand verteidigt und lieber platziert als hart spielt, ist hier richtig.
Als limitiertes Highlight gibt es die Galactica Pro by Nisse. Die technischen Daten entsprechen laut Dunlop der Galactica Pro: 370 g, Hybridform, hohe Balance, 16K-Carbon und Tri-Max. Sie bringt Schwung in den Smash und bleibt dank Hybridform trotzdem allroundtauglich. Daneben führt Dunlop leichtere Varianten wie Galactica Lite, OS Lite und Pro LS sowie Galactica Team und Junior.
Bei Dunlop kaufst du keinen Namen, sondern eine Konstruktion. Wer die Technik versteht, findet sein Modell in zwei Minuten.
Boris Brodbeck Der vom CourtJa, für Einsteiger und Freizeitspieler ist der Dunlop Nanomax Pro eine solide Wahl. Er kombiniert einen Graphitrahmen mit Glasfaser, eine Hybridform mit großem Sweetspot und den Pro-EVA-Kern, den Dunlop sonst in den Premium-Modellen verbaut. Mit 365 g und mittlerer Balance ist er weder zu leicht noch kopflastig.

Der Nanomax mit Pro-EVA: mehr Direktheit als der Lite, trotzdem fehlerverzeihend.
Statt auf steifes Carbon setzt die Serie auf flexibles Material. Dadurch bleibt der Ball etwas länger auf der Fläche, und du gewinnst als Einsteiger wertvolle Zeit zur Korrektur. Der Pro-EVA-Kern sorgt trotzdem für genug Direktheit bei Volleys und kontrollierten Smashes. Die raue Extra-Grip-Oberfläche hilft dir, erste Slice- und Spin-Bälle zu spielen. Dunlop beschreibt den Nanomax Pro als Schläger mit „extra power“ und breitem Sweetspot für Einsteiger und Gelegenheitsspieler.
Der Nanomax Lite wiegt laut Dunlop 350 g, hat ebenfalls Hybridform, mittlere Balance und 38 mm Profil. Im Kern sitzt Soft EVA statt Pro-EVA. Er ist damit leichter zu führen und noch komfortabler, gibt aber etwas weniger direktes Feedback. Für Spielerinnen und Spieler mit wenig Kraft im Arm oder für Jugendliche ist er oft die angenehmere Wahl.
365 g, Pro-EVA, mittlere Balance. Für Einsteiger mit etwas Kraft und für Aufsteiger.
350 g, Soft EVA, mittlere Balance. Für leichte Hände und empfindliche Arme.
Die FX ist Dunlops neue Premium-Linie neben der Galactica. Sie setzt auf 12K Special Weave Carbon, die Force-Bridge-Verstärkung, Sonic Core Infinergy, VibroShield gegen Vibrationen, SpinBoost für mehr Rotation und Power Holes.
Der FX Pro ist laut Dunlop ein Diamant mit 370 g und hoher Balance, also das klare Angriffsmodell. Der FX Hybrid wiegt 365 g, hat ebenfalls eine hohe Balance, ist aber durch die Hybridform vielseitiger. Darunter gibt es FX Lite, FX Team, FX Start und FX JR. Damit deckt die FX-Familie vom Kind bis zum ambitionierten Turnierspieler alles ab.
Die Galactica ist für fortgeschrittene Spieler mit sauberer Technik, der Nanomax für Einsteiger und Freizeitspieler. Dazwischen liegt die Frage nach Form und Balance: Wer angreift, nimmt Galactica Pro oder FX Pro, wer kontrolliert, die Galactica OS.
| Modell | Form | Gewicht | Balance | Fläche / Material | Level |
|---|---|---|---|---|---|
| Galactica Pro | Hybrid | 370 g | Hoch | 16K Carbon, Tri-Max | Fortgeschritten |
| Galactica OS | Rund | k. A. | Mittel | 3K Carbon, Tri-Max | Fortgeschritten |
| FX Pro | Diamant | 370 g | Hoch | 12K Special Weave Carbon | Fortgeschritten |
| FX Hybrid | Hybrid | 365 g | Hoch | 12K Special Weave Carbon | Fortgeschritten |
| Nanomax Pro | Hybrid | 365 g | Mittel | Graphit mit Glasfaser, Pro-EVA | Einsteiger, Hobby |
| Nanomax Lite | Hybrid | 350 g | Mittel | Graphit mit Glasfaser, Soft EVA | Einsteiger, Hobby |
Boris‘ TippKauf nicht die Galactica, weil sie im Regal am besten aussieht. Meine Antwort ist fast immer: Wenn du noch keine saubere Bandeja spielst, nimm den Nanomax Pro und steck das gesparte Geld in ein paar Trainerstunden. Auf dem Court merkst du sofort, was davon mehr bringt.
Dunlop lohnt sich für zwei sehr unterschiedliche Spielertypen: für Fortgeschrittene, die ein präzises Premium-Racket mit durchdachter Konstruktion suchen, und für Einsteiger, die einen fehlerverzeihenden Schläger mit ehrlichem Spielgefühl wollen. Beide Welten teilen sich die typische Dunlop-Verarbeitung und den EVA-Kern mit gutem Feedback.
Wenig sinnvoll ist ein Premium-Dunlop für alle, die gerade ihre ersten Stunden spielen. Kopflastige Modelle mit 370 g verzeihen Fehltreffer weniger und belasten den Arm stärker. Wie du den richtigen Schläger für dein Level findest, zeigt dir unsere Padel Schläger Kaufberatung. Und wenn du gerade erst anfängst, hilft dir der Überblick zur Padel Ausrüstung für Einsteiger.
Und weil Dunlop aus Tennis und Squash kommt, gehören auch Bälle dazu. Der Dunlop Pro Padel ist laut Hersteller FIP-zertifiziert und für Turniere zugelassen. Wie sich die Ballmarken unterscheiden, liest du im Ratgeber Padel Bälle. Damit dein Schläger lange hält, lohnt sich außerdem ein Blick auf Padel Schläger pflegen.
Dunlop macht es dir leicht, wenn du einmal die Technik verstanden hast. Für ambitionierte Spieler ist die Galactica Pro mit 16K-Carbon und Tri-Max die erste Adresse, die runde Galactica OS die Kontroll-Alternative und die FX die neue Wahl für Angreifer. Für Einsteiger und Freizeitspieler ist der Dunlop Nanomax Pro mein klarer Tipp: 365 g, Hybridform, Pro-EVA und ein Preis, der nicht weh tut. Wenn du dir unsicher bist, probier es beim nächsten Match einfach aus oder schreib uns, wir helfen dir bei der Wahl.
Galactica, Nanomax und Co. findest du in unserem Shop, dazu Einsteigerschläger anderer Marken zum Vergleich.
Der Dunlop Nanomax Pro wiegt laut Hersteller 365 g. Er hat eine Hybridform, mittlere Balance, einen Graphitrahmen mit Glasfaser, einen Pro-EVA-Kern und ein 38 mm starkes Profil. Der leichtere Nanomax Lite liegt bei 350 g und nutzt Soft EVA.
Tri-Max ist eine Verstärkung in den Galactica-Schlägern von Dunlop. Sie erhöht die Stabilität des Rahmens und hält die Präzision auch bei schräg getroffenen Bällen hoch. Dunlop verbaut Tri-Max in Galactica Pro, Galactica OS und der limitierten Galactica Pro by Nisse.
Nicht automatisch. Die K-Zahl gibt an, wie viele Filamente ein Faserbündel hat. 16K hat mehr Filamente pro Bündel und fühlt sich im Treffpunkt anders an, macht einen Schläger aber nicht von selbst stärker. Form, Balance, Kern und Gewicht beeinflussen das Spielgefühl deutlich mehr als die K-Zahl.
Ja. Dunlop gibt den Pro Padel Ball als FIP-zertifiziert an, also für Turniere nach den Standards des Weltverbands International Padel Federation zugelassen. Er wird in Dosen mit drei Bällen angeboten und eignet sich für Training und Wettkampf.
Zum Team Dunlop im Padel gehört unter anderem der Argentinier Ramiro Moyano. Laut Dunlop spielt er den Aero-Star Pro mit 16K-Carbon und Tri-Clamp-Verstärkung. Dunlop weist darauf hin, dass Profis teils mit angepassten Modellen spielen, die vom Serienmodell abweichen können.
Sonic Core Infinergy ist eine Schicht aus einem Material von BASF, die Dunlop in Galactica Pro und FX verbaut. Sie soll für zusätzlichen Rebound und damit mehr Power sorgen und gleichzeitig Vibrationen beim Treffen dämpfen, was den Arm schont.
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