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Der Lob kommt zu kurz, du stehst am Netz, und jetzt willst du den Ball nicht nur zurückspielen, sondern beenden. Wer so spielen will, landet bei HEAD früher oder später bei der HEAD Extreme Serie. Sie ist die etablierte Power-Linie der Marke und setzt auf Diamant-Schläger mit einer Mischung aus Wucht und Stabilität. Ich ordne dir die Serie im HEAD-Lineup ein, erkläre die Technik und vergleiche Extreme Pro, Motion, Team und One.
Die HEAD Extreme ist die Power-Serie von HEAD mit Diamantform und Power Foam. Aktuell sind Extreme Pro 2026 (370 g) und Extreme Motion 2026 (360 g) mit unidirektionalem Carbon und Auxetic 2.0 die Topmodelle. Darunter stehen Extreme One (350 g, 12K Carbon), One X (370 g) und Team (360 g, Glasfaser). Die Serie richtet sich an fortgeschrittene, offensive Spieler. Der Team ist die komfortabelste Variante.
Die HEAD Extreme steht im HEAD-Lineup für etablierte Power: offensive Diamant-Schläger, die berechenbarer und stabiler spielen als die reine Waffe Coello. HEAD führt mehrere Linien, die sich klar in ihrer Aufgabe unterscheiden, und die Extreme besetzt darin die Rolle des soliden Angreifers.
Daneben gibt es die HEAD Coello Serie, die noch eine Stufe explosiver und kompromissloser angreift. Die Speed-Linie ist der schnelle Allrounder für Spieler, die gleichermaßen angreifen und verteidigen. Wer Kontrolle und Präzision über alles stellt, greift eher zur Radical, und für Stabilität, Komfort und Defensive ist die Gravity gedacht. Die beiden vergleichen wir im Beitrag HEAD Gravity vs. Radical. Genau deshalb ist die Extreme für viele offensive Spieler der vernünftige Mittelweg.
| Modell | Gewicht | Balance | Fläche | Oberfläche | Level laut HEAD |
|---|---|---|---|---|---|
| HEAD Extreme Pro 2026 | 370 g | 270 mm, kopflastig | UD Carbon | Extreme Spin | Turnier und Experten |
| HEAD Extreme Motion 2026 | 360 g | 270 mm, kopflastig | UD Carbon | Extreme Spin | Fortgeschritten und Turnier |
| HEAD Extreme One X 2025 | 370 g | 270 mm, kopflastig | 12K Carbon | Extreme Spin | Fortgeschritten und Turnier |
| HEAD Extreme One 2025 | 350 g | 272 mm, kopflastig | 12K Carbon | Extreme Spin | Fortgeschritten |
| HEAD Extreme Team 2025 | 360 g | 265 mm, Mid Balance | Fiberglass | Glatt | Mittleres bis fortgeschrittenes Niveau |
Drei Bausteine prägen das Spielgefühl der HEAD Extreme: der Power-Foam-Kern, die Diamantform mit hoher Balance und bei den Topmodellen das Auxetic-2.0-System mit unidirektionalem Carbon. Dazu kommt die Oberfläche, die über Spin entscheidet.
Laut HEAD der reaktivste und schnellste Schaum. Er beschleunigt den Ball und liefert die typische Wucht der Serie.
Hohe Balance zwischen 265 und 272 mm. Das Gewicht sitzt im Kopf und erzeugt zusätzliche Schlagkraft über Kopf.
Bei Pro und Motion 2026. Schärferes Treffgefühl und eine steife, explosive Schicht aus unidirektionalem Carbon.
Raues 3D-Dekor auf der Fläche für mehr Rotation. Der Team verzichtet darauf und spielt mit glatter Fläche.
Das Auxetic-System sorgt für eine sauberere Rückmeldung beim Treffen und stabilisiert den Schläger, wenn du den Ball nicht perfekt mittig erwischst. Bei Pro und Motion 2026 erweitert laut HEAD zusätzlich ein überarbeitetes Lochmuster den Sweet Spot. Über die Soft-Cap-Komponente am Griffende lässt sich der Griff anpassen und Vibration dämpfen.
Volle Carbon-Flächen wie bei Pro, Motion und One spielen fest, direkt und trocken und holen das Maximum an Kontrolle und Feedback heraus. Eine Glasfaser-Fläche wie beim Team fühlt sich weicher an, verzeiht mehr und vergrößert den Sweet Spot. Auf dem Court merkst du das sofort beim ersten Volley: Carbon gibt dir jeden Treffpunkt ehrlich zurück, Glasfaser bügelt kleine Fehler aus.
Der HEAD Extreme Pro 2026 ist das Spitzenmodell für Turnierspieler, die pausenlos angreifen. Mit 370 g, 270 mm Balance und UD-Carbon-Fläche spielt er am festesten und stabilsten, liefert die meiste Wucht und verlangt im Gegenzug die sauberste Technik.
Die etablierte Power-Waffe von HEAD, gespielt von Paula Josemaría und Iñigo Jofre.
Gegenüber 2025 hat HEAD die Schlagfläche geändert: Der Extreme Pro 2025 hatte noch eine Hybrid-Woven-Fläche aus Carbon und Glasfaser, 2026 kommt unidirektionales Carbon zum Einsatz. Gewicht und Balance sind gleich geblieben. Sein Sweet Spot ist kleiner als bei runden Schlägern und verzeiht wenig, deshalb bleibt er fortgeschrittenen, offensiven Spielern vorbehalten. Bei Smash und Víbora spielt er seine Stärke voll aus.
Der Extreme Motion 2026 nimmt die DNA des Pro und macht sie zugänglicher. Er hat dieselbe UD-Carbon-Fläche, denselben Kern und dieselbe Balance, wiegt aber 360 g statt 370 g. HEAD beschreibt ihn als aggressive Power in einem leichteren, schnelleren Rahmen.
Mehr Masse, mehr Stabilität, mehr Wucht. Verlangt Kraft und Timing über drei Sätze.
Gleiche Technik, leichter in der Hand. Am Netz kommst du schneller in Position.
Wie der Pro ist auch der Motion von der Hybrid-Woven-Fläche 2025 auf volles UD Carbon 2026 umgestiegen. Das hebt Gefühl und Kontrolle spürbar an. Damit ist er für viele die klügste Wahl, weil er Power und Präzision verbindet. Übrigens nennt HEAD Paula Josemaría und Iñigo Jofre auch beim Motion als Gesichter der Serie. Kenne ich nur zu gut: Am Netz entscheidet oft nicht die Wucht, sondern wer den Schläger eine Zehntelsekunde früher oben hat. Genau da spielt der Motion seine 10 g Vorsprung aus. Mehr zur Arbeit am Netz liest du im Beitrag zur Volley im Padel.
Die meisten, die den Extreme Pro kaufen, würden mit dem Motion mehr Punkte gewinnen.
Boris Brodbeck Der vom CourtFür Aufsteiger ist der Extreme Team die beste Wahl der Serie: Glasfaser-Fläche, glatte Oberfläche und laut HEAD die weichste Steifigkeit aller Extreme-Modelle. Extreme One und One X sind dagegen keine Einsteigermodelle, sondern Carbon-Schläger für Fortgeschrittene.
Der Team tauscht Carbon gegen Glasfaser. Dadurch spielt er weicher, verzeiht mehr und bietet einen größeren Sweet Spot. Mit 360 g und einer mittleren Balance von 265 mm ist er außerdem weniger kopflastig als Pro und Motion. Trotzdem bleibt die Diamantform offensiv. Er eignet sich deshalb für Spieler, die das Angreifen lernen, ohne sich am harten Pro zu überfordern.
Im alten Beitrag hatten wir One und Elite als Einstiegsvarianten bezeichnet. Das stimmt für den One nicht ganz: Laut HEAD ist der Extreme One mit 350 g zwar der leichteste Schläger der Serie, hat aber eine 12K-Carbon-Fläche, 272 mm Balance und richtet sich an fortgeschrittene Angreifer. Der One X ist die schwerere Variante mit 370 g für Turnierspieler.
Der Extreme Elite war in früheren Generationen das günstige Einstiegsmodell der Serie. In der Extreme-Übersicht auf head.com ist aktuell keine 2026er Version gelistet. Für echte Einsteiger mit HEAD-Vorliebe passen eher die Freizeitlinien, etwa der HEAD Evo Speed.
Boris‘ Fehler der WocheDen Schläger nach dem Profi kaufen, nicht nach dem eigenen Arm. Ein 370-g-Diamant fühlt sich im Laden großartig an, im dritten Satz zieht er dir den Ellenbogen lang. Abhilfe: Spiel vor dem Kauf eine volle Einheit mit dem Modell und achte darauf, wie sich dein Arm am nächsten Tag anfühlt. Tipps dazu stehen im Beitrag Padel Verletzungen vorbeugen.
Beide Linien zielen auf Power, treffen aber unterschiedliche Spielertypen. Die Coello-Serie, allen voran der Coello Pro, ist die explosivere und kompromisslosere Waffe für Spieler, die Punkte am Netz beenden wollen. Die Extreme spielt etwas stabiler und berechenbarer, was sie für viele angenehmer kontrollierbar macht.
Vereinfacht gilt: Suchst du das letzte Quäntchen rohe Power, nimm Coello. Willst du Power mit mehr Stabilität, bist du bei der Extreme richtig. Technisch liegt der Unterschied 2026 vor allem in der Fläche: Coello Pro und Motion nutzen Carbon Hybrid, Extreme Pro und Motion unidirektionales Carbon.
Die Speed ist kein Power-Spezialist, sondern der schnelle Allrounder für Angriff und Verteidigung. Spielst du vor allem offensiv, passt die Extreme besser. Bist du viel hinten in der Abwehr unterwegs, lohnt der Blick in unseren Check der HEAD Speed Pro Serie.
Die Wahl hängt an drei Fragen: Wie fit bist du, wie sauber ist deine Technik über Kopf und wie empfindlich ist dein Arm? Hier meine Kurzformel.
Boris‘ TippMeine Antwort ist fast immer: Nimm eine Stufe leichter, als dein Ego möchte. Wer zwischen Pro und Motion schwankt, wird mit dem Motion glücklicher. Probier es beim nächsten Match einfach aus.
Wie sich die Diamantform generell anfühlt, erklären wir im Ratgeber zur Padel Schlägerform, alle weiteren Kaufkriterien findest du in der Padel Schläger Kaufberatung.
Die HEAD Extreme ist gemacht für Spieler, die nach vorne spielen, und 2026 mit UD Carbon direkter als je zuvor. Für fitte Turnierspieler ist der Pro die Waffe, für die meisten ambitionierten Angreifer der Motion die bessere Wahl. Der Team ist mein Tipp für alle, die das Angreifen lernen. Echte Einsteiger und reine Verteidiger greifen besser zu einer anderen Serie.
Hast du dein Extreme-Modell gefunden, ist der Rest nur noch ein kleiner Schritt. Schau in unseren Shop oder schreib uns, wir helfen dir bei der Wahl.
Der HEAD Extreme Pro 2026 richtet sich laut HEAD an Turnier- und Expertenspieler. Mit 370 g, kopflastiger Balance und UD-Carbon-Fläche verlangt er saubere Technik und gute Fitness. Fortgeschrittene mit offensivem Spiel können ihn spielen, für die meisten ist der 10 g leichtere Extreme Motion mit identischer Technik aber die bessere Wahl.
Beide sind Diamant-Schläger mit 370 g und Power Foam. Der Coello Pro 2026 ist mit seiner Carbon-Hybrid-Fläche explosiver und kompromissloser, Arturo Coellos Waffe für reines Angriffsspiel. Der Extreme Pro 2026 mit unidirektionalem Carbon spielt etwas stabiler und kontrollierter und steht für die etablierte Power-Linie von HEAD.
Der Extreme Motion 2025 hatte eine Hybrid-Woven-Fläche aus Carbon und Glasfaser. Beim Modell 2026 setzt HEAD auf unidirektionales Carbon, wie beim Extreme Pro. Dadurch spielt er fester und direkter und liefert mehr Feedback. Gewicht (360 g) und Balance (270 mm) sind gleich geblieben, dazu kommt Auxetic 2.0.
Der leichteste Schläger der Serie ist laut HEAD der Extreme One mit 350 g. Er hat trotzdem eine 12K-Carbon-Fläche, Diamantform und eine Balance von 272 mm und richtet sich an fortgeschrittene Angreifer. Wer wenig Gewicht und gleichzeitig Komfort sucht, ist mit dem 360 g schweren, aber weicheren Extreme Team besser bedient.
Die Evo-Modelle sind die günstigeren Freizeit-Ableger von HEAD, die Optik und Grundcharakter einer Topserie in ein einfacheres, verzeihenderes Modell übertragen. Der Evo Extreme übertrug so den Extreme-Stil auf Einsteigerniveau. Wer heute ein günstiges, verzeihendes HEAD-Modell sucht, schaut sich am besten die Evo-Linie an, etwa den Evo Speed.
Die HEAD Extreme ist nicht für sehr passive oder rein defensive Spieler gemacht und nicht für Anfänger in den ersten Monaten. Alle Modelle haben Diamantform und eine Balance von mindestens 265 mm. Wer vor allem aus der Rückwand verteidigt oder Probleme mit dem Ellenbogen hat, kommt mit einem runden oder tropfenförmigen Schläger besser zurecht.
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