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Du willst Padel spielen lernen und weißt nicht, wo du anfangen sollst? Dann bist du hier richtig. Ich erkläre dir alles Schritt für Schritt: was Padel überhaupt ist, was du dafür brauchst, welche Regeln für dein erstes Match reichen und mit welchen Schlägen du startest. Kleiner Spoiler vom Court: Du brauchst keine jahrelange Technikausbildung, um sofort Spaß zu haben.
Padel ist eine Rückschlagsportart aus Elementen von Tennis und Squash. Gespielt wird im Doppel auf einem 20 × 10 m großen Court, der von Glaswänden und Gitter umschlossen ist. Der Schläger hat keine Saiten, der Aufschlag erfolgt von unten, gezählt wird wie im Tennis. Padel spielen lernen geht schnell, weil die Wände den Ball im Spiel halten. Laut Weltverband FIP spielen weltweit über 35 Millionen Menschen Padel.
Padel, oft auch Padel Tennis genannt, ist ein Rückschlagspiel im Doppel, bei dem die Wände des Courts zum Spielfeld gehören. Was 1969 in Acapulco in Mexiko als Experiment begann, begeistert heute Millionen Spieler weltweit. Besonders in Spanien, Argentinien und Schweden gilt die Sportart Padel inzwischen als Volkssport. Auch in Deutschland wächst die Szene rasant. Laut dem World Padel Report 2025 der International Padel Federation (FIP) spielen weltweit über 35 Millionen Menschen aktiv Padel, auf rund 77.300 Courts. Wie alles anfing, erzählt unser Beitrag zur Padel Geschichte.

Die Mischung aus Tennis und Squash wird auf einem kleineren Feld mit Glaswänden gespielt. Dabei treten immer vier Spieler gegeneinander an, denn Padel ist als Doppelsport gedacht. Genau das macht den Sport extrem sozial und auch für Einsteiger schnell unterhaltsam. Wie Padel heißt, wie man es ausspricht und warum „Paddle“ etwas anderes ist, klären wir in Padel oder Paddle.
Ein Padel Court ist mit 200 m² rund ein Viertel kleiner als ein Tennis-Doppelfeld. Die Glaswände machen dabei den entscheidenden Unterschied: Bälle, die beim Tennis längst im Aus wären, kannst du nach der Wand noch spielen. Dazu kommen ein kurzer Schläger ohne Saiten und ein Aufschlag von unten. Wie das Feld genau aufgebaut ist, zeigt unser Beitrag zum Padel Spielfeld.
Padel gehört zu den am schnellsten wachsenden Sportarten der Welt, und du brauchst keine jahrelange Technikausbildung, um sofort Spaß auf dem Court zu haben.
Man spielt Padel zu viert auf einem umschlossenen Court: Der Ball geht über das Netz, darf nach dem Aufprall von Glas und Gitter abprallen und muss vor dem zweiten Aufprall zurückgespielt werden. Für den Anfang brauchst du nur vier Dinge: einen Padelschläger, Padelbälle, Hallenschuhe mit gutem Seitenhalt und einen gebuchten Court.
Such dir eine Halle in deiner Nähe, am schnellsten mit unserem Padel Hallen-Finder. Gebucht wird meist per App für 60 oder 90 Minuten, den Preis teilt ihr durch vier.
Viele Hallen verleihen Schläger. Für die ersten Stunden reicht das, danach lohnt sich ein eigener, leichter Einsteigerschläger.
Zehn Minuten für Schultern, Handgelenk und Beine. Unser Beitrag Padel Aufwärmen zeigt dir die passenden Übungen.
Aufschlag von unten, erst Boden dann Wand, Zählweise wie im Tennis. Klärt vorher, ob bei 40:40 der Golden Point gilt.
Halte den Ball im Spiel, lass die Wand arbeiten und geh nach guten Schlägen ans Netz. Der Rest kommt mit jedem Match.
Padel spielst du in Padelhallen, Tennisvereinen mit Padel Courts und immer öfter auch in Fitness- und Freizeitanlagen. Die Kosten hängen von Stadt, Uhrzeit und Halle ab. Weil ihr zu viert spielt, bleibt der Anteil pro Person meist überschaubar. Mit welchen Ausgaben für Platzmiete, Ausrüstung und Kurse du rechnen solltest, haben wir in Was kostet Padel spielen? zusammengestellt.
Die Grundausstattung ist überschaubar. Du brauchst einen Padel-Schläger. Anders als beim Tennis hat er keine Bespannung, sondern eine gelochte Schlagfläche aus Glasfaser oder Carbon mit einem Kern aus Schaumstoff. Dazu kommen spezielle Padel-Bälle, die etwas weniger Druck haben als Tennisbälle und dadurch etwas langsamer sind.
Außerdem brauchst du passende Schuhe mit gutem seitlichem Halt. Normale Laufschuhe sind dafür nicht geeignet, denn beim Padel machst du viele schnelle Seitwärtsbewegungen. Deshalb empfehlen wir spezielle Padel-Schuhe oder Allcourt-Tennisschuhe mit Herringbone-Profil. Alle passenden Modelle findest du in unserem Shop unter Padel-Schuhe.
| Ausrüstung | Worauf du als Anfänger achtest | Mehr dazu |
|---|---|---|
| Padelschläger | Runde Form, eher leicht, großer Sweet Spot | Padel Schläger Kaufberatung |
| Padelbälle | Echte Padelbälle statt Tennisbälle, frisch geöffnet | Padel Bälle |
| Schuhe | Seitenhalt, Sohle für Kunstrasen mit Sand | Padel Schuhe |
| Sonstiges | Sportkleidung, Wasser, optional Overgrip | Padel Ausrüstung für Einsteiger |
Boris‘ TippWenn du nur in ein Teil investierst, dann in die Schuhe. Wähle Modelle mit gutem seitlichem Halt und einer Sohle für Kunstrasen. Mit Laufschuhen auf sandigem Kunstrasen knickst du schneller um, als dir lieb ist. Den Schläger kannst du am Anfang leihen, die Schuhe nicht.
Padel wird immer im Doppel gespielt. Die Zählung funktioniert wie beim Tennis: 15, 30, 40, Spiel. Der große Unterschied: Die Glaswände gehören zum Spielfeld. Dadurch bleibt der Ball deutlich länger im Spiel als beim Tennis.
Der Ball darf nach dem Aufprall im Feld die Wände berühren. Danach kannst du ihn weiterspielen.
Ball aufprellen lassen, auf oder unter Hüfthöhe treffen und diagonal ins gegnerische Aufschlagfeld spielen.
Den Return spielst du nach dem ersten Aufprall. Danach sind auch Volleys erlaubt.
Auf Courts mit Sicherheitszone darfst du dem Ball durch die Seitenöffnung folgen und ihn von draußen zurückspielen.
Beim Stand von 40:40 spielen viele Hobbyrunden mit Golden Point, also einem einzigen Entscheidungspunkt. Mehr zum Aufschlag findest du in unserem Beitrag zum Padel Aufschlag, alle Details zu Zählweise, Tiebreak und Sonderfällen in den Padel Regeln.
Zum Padel spielen lernen brauchst du vier Grundschläge. Damit kommst du durch jedes Anfängermatch. Anschließend kannst du dein Repertoire Schritt für Schritt erweitern.
Verwende den Continental-Griff und triff den Ball seitlich neben dem Körper. Dabei sind kurze, kontrollierte Schläge wichtig. Große Ausholbewegungen wie beim Tennis funktionieren im Padel nicht. Wie du den Schläger richtig hältst, erklärt unser Beitrag zum Padel Griff.
Am Netz ist der Volley dein wichtigster Schlag. Halte das Handgelenk fest und triff den Ball vor dem Körper. Außerdem solltest du die Knie beugen und das Gewicht nach vorne verlagern. Vertiefung gibt es im Beitrag zum Padel Volley.
Dein Rettungsanker, wenn die Gegner am Netz stehen. Spiele ihn hoch genug, damit er nicht als Smash abgefangen wird. Dadurch gewinnst du Zeit und kannst selbst nachrücken.
Von unten geschlagen, mit dem Ziel, den Punkt zu eröffnen. Konzentrier dich dabei auf Konstanz und Platzierung statt auf Tempo. Einen Überblick über alle weiteren Schläge, von der Bandeja bis zur Víbora, gibt unser Beitrag zu den wichtigsten Padel Schlägen.

Die goldene Regel: Wer das Netz kontrolliert, gewinnt den Punkt.
Deshalb versuchst du, nach jedem guten Schlag nach vorne zu rücken. Für den Anfang gilt allerdings: Konzentrier dich darauf, den Ball im Spiel zu halten. Lass die Gegner die Fehler machen.
Mit einem klaren Plan kommst du in rund zwei Monaten vom ersten Ballkontakt zum taktischen Spiel. Diese drei Phasen haben sich bewährt.
Nimm ein bis zwei Schnupperstunden oder geh mit erfahrenen Spielern auf den Platz. Dabei konzentrierst du dich auf den richtigen Griff, die Grundschläge und dein Ballgefühl. Außerdem lernst du die Glaswand als Spielelement kennen.
Trainiere gezielt Volleys und den Aufschlag. Versuche dabei, nach jedem Aufschlag ans Netz zu rücken. So bekommst du ein Gefühl für die richtige Position. Typische Fehler vermeidest du mit unserem Beitrag zu Padel Anfängerfehlern.
Jetzt wählst du deine Position auf dem Feld bewusst. Außerdem setzt du den Lob als Waffe ein und attackierst die Mitte. Dadurch hebst du dein Spiel auf ein neues Level. Wer strukturiert weitermachen will, nutzt unseren Padel Trainingsplan.
Padel hat eine flache Lernkurve. Du wirst schnell Fortschritte sehen. Das Wichtigste dabei: Hab Geduld und genieß den Spaß auf dem Court.
Boris BrodbeckDer vom CourtPadel ist die perfekte Sportart für Einsteiger: kleiner Court, Wände, die Fehler verzeihen, und vier Leute, die zusammen Spaß haben. Leih dir für die ersten Stunden einen Schläger, investier in gute Schuhe und spiel so oft wie möglich. Wenn du nach ein paar Wochen merkst, dass du hängen bleibst, bringt dich ein Kurs mit Trainer schnell weiter. Dieser Guide ist für absolute Anfänger und alle, die nach den ersten Matches strukturiert besser werden wollen. Probier es beim nächsten Match einfach aus.
Schläger, Schuhe, Bälle. Gefiltert für Einsteiger, mit persönlicher Kaufberatung.
Nein, Padel hat eine flache Lernkurve. Schon in den ersten Stunden gelingen längere Ballwechsel, weil die Wände viele Fehler verzeihen und der Aufschlag von unten erfolgt. Eine jahrelange Technikausbildung wie im Tennis ist nicht nötig. Wichtig sind vor allem Geduld, regelmäßiges Spielen und ein solider Griff von Anfang an.
Ja, Padel verbindet Elemente beider Sportarten. Zählweise, Netz und viele Schläge erinnern an Tennis, das Spiel mit den Wänden an Squash. Gespielt wird auf einem 20 × 10 m großen Court mit Glaswänden und Gitter, immer im Doppel. Der Schläger ist kurz, hat keine Saiten und eine gelochte Schlagfläche.
Nicht unbedingt. Viele Padelhallen verleihen Schläger, für die ersten Schnupperstunden reicht das völlig. Wer regelmäßig spielt, sollte sich einen eigenen Schläger zulegen, weil Leihschläger oft abgenutzt sind und sich jedes Mal anders anfühlen. Für Einsteiger eignen sich runde, eher leichte Modelle mit großem Sweet Spot.
Gespielt wird im Doppel und gezählt wie im Tennis mit 15, 30, 40 und Spiel. Der Aufschlag erfolgt von unten und diagonal ins gegnerische Aufschlagfeld. Die Glaswände gehören zum Spielfeld, der Ball darf nach dem Aufprall im Feld von der Wand abprallen und wird dann weitergespielt. Den Aufschlag musst du aufspringen lassen.
Vier Grundschläge reichen für den Start: Vorhand und Rückhand kurz und kontrolliert mit Continental-Griff, der Volley am Netz als wichtigster Schlag, der Lob als Rettungsanker gegen Gegner am Netz und der Aufschlag von unten. Überkopfschläge wie Bandeja und Smash kommen erst, wenn diese Basis sitzt.
Erste Erfolge kommen sofort. In Woche 1 geht es um Griff, Grundschläge und Ballgefühl, in Woche 2 bis 3 um regelmäßiges Spielen mit Fokus auf Volleys und Aufschlag samt Nachrücken ans Netz. Ab dem zweiten Monat kommt das taktische Spiel dazu, etwa Positionswahl, Lob und das Attackieren der Mitte.
Ein Kurs lohnt sich vor allem, wenn du keine erfahrenen Mitspieler hast oder schon Tennis spielst und typische Tennisbewegungen ablegen willst. Ein Trainer korrigiert Griff, Stellung und Wandspiel früh, bevor sich Fehler einschleifen. Viele Hallen bieten Schnupperkurse und Anfängergruppen an, oft schon nach wenigen Einheiten mit spürbarem Fortschritt.
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