Padel Spielfeld - Blick auf einen Padel-Court mit Glaswänden
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Padel Spielfeld erklärt – Maße, Linien & Glaswände

Das Padel Spielfeld unterscheidet sich grundlegend von jedem anderen Sportplatz. Glaswände, Metallgitter und spezielle Maße machen den Court einzigartig. In diesem Beitrag erklären wir dir alles, was du über das Padel Spielfeld wissen musst.

„Ein Padel Spielfeld ist kein gewöhnlicher Sportplatz. Die Glaswände sind nicht nur Begrenzung, sondern aktiver Teil des Spiels. Genau das macht Padel so besonders."

So sieht ein Padel Spielfeld aus

Das Spielfeld ist deutlich kleiner als ein Tennisplatz. Ein Netz in der Mitte teilt es in zwei Hälften. Drumherum bilden Glaswände und Metallgitter eine geschlossene Arena. Dadurch bleibt der Ball fast immer im Spiel. Für Anfänger ist das Padel Spielfeld deshalb ideal, denn die Ballwechsel dauern deutlich länger als beim Tennis. Mehr zum Einstieg findest du in unserem Beitrag zum Padel spielen lernen.

Die offiziellen Maße vom Padel Spielfeld

Die Maße sind weltweit einheitlich und werden von der International Padel Federation (FIP) festgelegt. Hier die vier wichtigsten Werte im Überblick:

LÄNGE

20 m

Gesamtlänge des Courts

Breite

10 m

Gesamtbreite des Courts

Netzhöhe Mitte

88 cm

An den Seiten 92 cm

Aufschlaglinie

6,95 m

Abstand vom Netz

Padel Spielfeld - Court von oben mit offiziellen Maßen und Linien

Das Padel Spielfeld von oben. Mit Aufschlaglinie, Mittellinie und Netz.

Die Wände auf dem Padel Spielfeld

Die Wände sind das Herzstück des Padel Spielfelds. Dabei unterscheiden sich Glas und Gitter deutlich im Absprungverhalten. Deshalb ist es wichtig, die verschiedenen Wandtypen zu kennen.

Glaswände (Rückwände)

An beiden kurzen Seiten stehen die Glaswände. Sie sind vier Meter hoch. Die unteren drei Meter bestehen aus Glas, darüber folgt ein Meter Metallgitter. Der Ball prallt vom Glas gleichmäßig ab. Dadurch ist das Wandspiel an der Rückwand gut berechenbar.

Seitenwände

Die Seitenwände bestehen aus einer Kombination von Glas und Metallgitter. Dabei absorbiert das Gitter mehr Energie als Glas. Deshalb springen Bälle vom Gitter schwächer ab. Diesen Unterschied solltest du beim Wandspiel berücksichtigen.

Die Öffnungen

An beiden Seiten gibt es Öffnungen ohne Wand. Du darfst den Ball sogar außerhalb des Käfigs weiterspielen. Allerdings nur, solange er nicht ein zweites Mal aufspringt. Diese Regel sorgt für besonders spektakuläre Ballwechsel.

Die Linien auf dem Padel Spielfeld

Die Linien auf dem Padel Spielfeld markieren die wichtigsten Spielbereiche. Alle Linien sind dabei fünf Zentimeter breit. Sie sind meist weiß auf blauem oder grünem Kunstrasenboden aufgebracht. Der Ball gilt als im Feld, wenn er die Linie berührt.

LINIEN-LISTE

Aufschlaglinie:

Verläuft parallel zum Netz in einem Abstand von 6,95 Metern. Sie teilt den vorderen und hinteren Bereich. Mehr zum Aufschlag erklären wir dir in unserem Padel Aufschlag Beitrag.

Mittellinie:

Teilt den Aufschlagbereich in die linke und rechte Hälfte. Dadurch entstehen die beiden Aufschlagfelder.

Grundlinie:

Markiert die hintere Kante des Spielfelds an der Glaswand.

Seitenlinie:

Begrenzen das Feld an den beiden langen Seiten.

Padel Spielfeld vs. Tennis-Court im Vergleich

Viele Einsteiger kommen vom Tennis. Deshalb ist ein direkter Vergleich hilfreich. Die Unterschiede erklären auch, warum Padel taktisch so anders funktioniert. Mehr dazu findest du in unserem Beitrag zur Padel Doppel Taktik.

PADEL-COURT

Größe: 20 x 10 Meter

–> Glaswände sind aktiver Teil des Spiels
–> Immer im Doppel gespielt
–> Weniger Laufarbeit nötig
–>Taktisch besonders anspruchsvoll

TENNIS-COURT

Größe: 23,77 x 10,97 Meter

–> Wände, Ball out bedeutet Punkt
–> Einzel und Doppel möglich
–> Mehr Laufarbeit und Kraft nötig
–> Größere Spielfläche

Tipps für das Wandspiel auf dem Padel Spielfeld

Viele Einsteiger kommen vom Tennis. Deshalb ist ein direkter Vergleich hilfreich. Die Unterschiede erklären auch, warum Padel taktisch so anders funktioniert. Mehr dazu findest du in unserem Beitrag zur Padel Doppel Taktik.

Gewöhn dich zuerst an die Rückwand. Stell dich mit dem Rücken zur Glaswand und lass dir Bälle zuspielen. Dadurch bekommst du ein Gefühl für den Absprungwinkel.

Lerne den Unterschied zwischen Glas und Gitter. Vom Glas springt der Ball gleichmäßiger ab als vom Gitter. Deshalb brauchst du am Gitter mehr Geduld.

Übe, Bälle nach dem Wandkontakt sauber zurückzuspielen. Das ist die wichtigste Grundfertigkeit für das Wandspiel.

Für Fortgeschrittene: Nutze Rück- und Seitenwand kombiniert. Dadurch erreichst du auch Bälle, die auf den ersten Blick unerreichbar wirken.

„Das Wandspiel unterscheidet Padel von allen anderen Racketsportarten. Es braucht Übung. Aber genau das macht den Sport so einzigartig und abwechslungsreich."

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